Sven Giegold
Mitglied der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament

Sprecher Europagruppe Grüne
„Kommt, wir bauen das neue Europa!“

Berliner Energietisch: Unterschriftensammlung für einen Volksentscheid im Endspurt

Noch 6 Tage bleiben, um die fehlendenden 46.578 Unterschriften für eine Energieversorgung in Bürgerhand zu sammeln. Bislang kamen bereits über 150.000 Unterschriften zusammen.

banner120x250g, Berliner EnergietischNotwendig sind mindestens 200.000 um einen Volksentscheid über den Rückkauf der Stromnetze und den Aufbau eines Berliner Stadtwerkes zu erwirken. Wenn die Gelegenheit jetzt nicht genutzt wird, besteht aufgrund der langen Vertragslaufzeiten erst in 20 Jahren wieder die Chance, die Versorgung zurück in öffentliche Hand zu bringen. Berlinerinnen und Berliner haben in den kommenden Tagen und Wochen die Chance, per Volksentscheid für eine soziale, demokratische und ökologische Energiewende zu sorgen. Informationen und Hintergründe zu der Kampagne finden sich hier.

Die Frist zum Unterschreiben läuft noch bis zum 10. Juni. Da online gesammelte Unterschriften und eingescannte Listen nicht zulässig sind, empfiehlt es sich jedoch, möglichst früh zu unterschreiben. Eine Auflistung der Abgabemöglichkeiten der Listen bis zum 10. Juni der Unterschriftenlisten gibt es auf der Seite des Berliner Energietisches. Per Post können die Unterschriften noch bis zum morgigen Mittwoch zugesandt werden. Zudem wird darum gebeten, ausliegende Listen (beispielsweise in Bäckereien, Apotheken, Bioläden etc.) einzusammeln und den Engagierten des Berliner Energietisches zukommen zu lassen.

Direkt unterschreiben kann man auch auf den Bezirksämtern. Eine Auflistung der amtlichen Eintragungsstellen und deren Öffnungszeiten ist auf der Hompepage der Wahlleiterin zu finden.

Wer selber aktiv werden kann, kann im Büro des Berliner Energietisches Flyer abholen oder bisherige Lücken in der Besetzung der Infostände auffüllen. Infos dazu gibt es hier.

Ich bitte alle Berlinerinnen und Berliner darum, die Kampagne zu unterstützen. Nachdem wir mit der Europäischen BügerInneninitiative zur Wasserprivatisierung ein deutliches Zeichen gesetzt haben, dass Bürgerinnen und Bürger mitreden wollen, wenn es um ihre Grundversorgung geht.