DIE GRÜNEN | EFA im Europäischen Parlament Sven Giegold Am 25. Mai:Grün für ein besseres Europa

Europa schaltet bei Erneuerbaren Energien auf grün: Konjunkturprogramm für die Bürgerenergie in Europa! Stoppschild für Palmöl!


Am frühen Morgen endeten die Trilog-Verhandlungen zur Erneuerbare Energien-Richtlinie zwischen Europäischem Rat, Europäischer Kommission und Europäischem Parlament, das durch den grünen Berichterstatter Claude Turmes vertreten wurde. Die Institutionen einigten sich auf eine deutliche Vereinfachung der Selbsterzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien. Als Ziel für den Anteil von Strom aus erneuerbaren Energie bis 2030 wurde der Wert von 32% statt des schwachen 27%-Ziels der Mitgliedsländer festgelegt. Ein klarer Sieg für das Europaparlament.

Dazu sagt der Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Europäischen Parlament, Sven Giegold:

“Das ist ein Konjunkturprogramm für die bürgernahe und dezentrale Energiewende in Europa. Die Bürgerenergie bekommt in Europa einen riesigen Schub durch ein Recht auf Selbsterzeugung, Verbrauch, Speicherung und den Verkauf von überschüssigem Strom und zwar ohne Gebühren für Kleinanlagen. Die Eigenerzeugung und dezentrale Speicherung von Solarstrom wird in Europa deutlich attraktiver. Wer in Europa zukünftig mit Solarzellen Strom für den Eigenverbrauch produzieren und speichern will, wird von Gebühren und Hürden befreit. Ein wichtiger Erfolg für die Energiewende von unten und damit ein echter Turbo für Investitionen und neue Jobs. Das geht ohne Zusatzvergütungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Beim Ziel für den Ausbau der erneuerbare Energien hat sich das Europäische Parlament behauptet. Dennoch sagen wir Grünen: Die erneuerbaren Energien müssen noch schneller ausgebaut werden, um das Wettrennen gegen den Klimawandel nicht zu verlieren.

Ein wichtiger Sieg für die nachhaltige Entwicklung ist der verbindliche europaweite Ausstieg aus Palmöl bis 2030.”