Sven Giegold
Mitglied der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament

Sprecher Europagruppe Grüne

Einladung zur Zukunftswerkstatt: Mut zu Veränderung – Ja zu Europa, 4. März in Berlin

Die Europäische Union steht vor außerordentlichen Herausforderungen. Die Sorge um ein Auseinanderfallen Europas treibt derzeit viele um. Viele Bürgerinnen und Bürger Europas setzen sich für die europäische Demokratie ein und engagieren sich in zivilgesellschaftlichen Initiativen. Gleichzeitig sehen sehen sie, genauso wie wir Grüne, großen Bedarf zur Veränderung, damit die EU auch in der Zukunft Garantin und Motor für Frieden und Demokratie ist. Als grüne Bundestagsfraktion und Europagruppe GRÜNE wollen wir mit Ihnen und Euch eine offene Diskussion über notwendige Reformvorschläge zur Weiterentwicklung der Europäischen Union führen. Bereits jetzt haben sich über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Das ist ein großartiges Signal für die Bereitschaft, gemeinsam an Europa zu arbeiten. Je mehr Menschen und ihre Perspektiven vertreten sind, desto besser wird das Ergebnis!

Deshalb lade ich Euch und Sie herzlich ein zur Grünen Zukunftswerkstatt Europa: “Mut zu Veränderung – Ja zu Europa”. Meldet euch/melden Sie sich direkt heute an!

 

Datum: Freitag, 4. März 2016, 9:00 Uhr bis 16:45 Uhr

Ort: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Eingang West, Konrad-Adenauer-Straße 1, 10117 Berlin

Mehr Informationen, Programm und Anmeldung bis zum 1. März (Achtung!) über: http://gruenlink.de/12t4

 

Hunderttausende Menschen suchen in Europa Schutz vor Krieg, Diktatur und Verfolgung. Griechenland befindet sich im fünften Jahr einer tiefen Krise. Eine wirkungsvolle Einigung zur Bekämpfung des Klimawandels steht in Frage. Statt dringend nötige gemeinsame Lösungen zu entwickeln, betreiben nationale Regierungen immer wieder Nabelschau und ordnen die europäische Solidarität den nationalen Egoismen unter. Fakt ist aber, dass die Herausforderungen unserer Zeit für Kleinstaaterei zu groß sind. Die grenzüberschreitenden Probleme, die uns alle betreffen, wird kein Staat mehr alleine bewältigen können. Wir brauchen ein Europa, das zusammenhält und wirksame Instrumente entwickelt, die den Herausforderungen gerecht werden und die Ursachen der Krisen bekämpfen.

In den vergangenen 70 Jahren prägten tiefe Krisen immer wieder das europäische Projekt. Sie erwiesen sich dabei jedoch oft als unverhoffte Gelegenheiten, Stagnation zu überwinden. Auch jetzt wird sich die EU fundamentale Fragen stellen müssen: Welche Veränderungen brauchen wir, damit die EU ausreichend krisenfest und handlungsfähig wird? In welchen Bereichen muss es mehr europäische Kompetenzen und mehr gemeinsame Politik geben? Welche Instrumente brauchen wir, um die europäische Demokratie zu stärken? Wie können wir gemeinsam Millionen von Menschen Schutz vor Krieg und eine Perspektive für ein besseres Leben bieten? Welche haushalts-, finanz-, sozial- und wirtschaftspolitische Koordinierung braucht es, um die Wirtschafts- und Währungsunion auf stabile Beine zu stellen? Wie kann die EU zum globalen Vorreiter für Klimaschutz und Erneuerbare Energien werden und ihrer internationalen Verantwortung nachkommen, die Welt friedlicher zu machen und gerechter zu gestalten? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Euch und Ihnen diskutieren.

Wir freuen uns auf die Debatte! Wenn Ihr/Sie weitere Menschen kennt/kennen, die die Diskussion bereichern können, freue ich mich auch über eine Weiterleitung der Einladung an mögliche Interessierte.

 

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